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01.10.2015

Versagensmomente bei pumpwerken reduzieren

Eric De Paauw

Die Bewohnbarkeit und Lebensqualität der Niederlande hängt in erheblichem Maße vom Schutz der Dünen und Deiche sowie vom Wassermanagement ab. Das ist deswegen so wichtig, um einerseits die Gefahren von Hochwasser abzuwehren und andererseits, um das Land hinter den Deichen trocken zu halten. Ein großer Teil der Niederlande liegt unter dem Meeresspiegel. Daher ist die Ableitung von Wasser von großer Bedeutung. Es leuchtet ein, dass das plötzliche Versagen von Pumpwerken unbedingt vermieden werden muss. Stellen Sie sich einmal vor, dass es möglich ist, Versagensmomente vorherzusagen.

Pumpwerk vier noorder koggen

Das Pumpwerk Vier Noorder Koggen in Onderdijk, Nordholland, ist in Sachen innovative Pumpwerke das absolute Glanzstück. Vor kurzem wurde das Pumpwerk komplett saniert, berichtet Leo Broers, Zuständiger für Pegelregulierung beim Wasseramt Hoogheemraadschap Hollands Noorderkwartier. Mit dieser Sanierung wurde die Kapazität des Pumpwerks vergrößert. Berechnungen zeigen, dass es immer öfter zu sehr starken Regenfällen kommen und der Pegel weiter ansteigen wird.

 

Die Pumpen des Pumpwerks Vier Noorder Koggen konnten nach der Sanierung 1400 Kubikmeter Wasser pro Minute in das IJsselmeer pumpen. Leo Broers: „Das sind 1,4 Kilometer Wasser von 1 Meter Höhe bei 1 Meter Breite in 1 Minute!“ Davor waren es 1140 Kubikmeter Wasser pro Minute. Das Pumpwerk hatte damals zwei Dieselmotoren und zwei elektrisch angetriebene Pumpen.

 

Bei der Sanierung wurde geprüft, wie die Faktoren, die zum Versagen des Pumpwerks führen, reduziert werden können. Beim Wasseramt Hoogheemraadschap Hollands Noorderkwartier sorgen jeden Tag Hunderte von Mitarbeitern für den Schutz des Landes und die Qualität des Oberflächenwassers. Sicherheit und allgemeines Interesse haben hohe Priorität. Daher wird die Reduzierung von Versagensmomenten als wichtig angesehen. Aus diesem Grund wurde beschlossen, die Dieselmotoren des Pumpwerks durch Elektromotoren zu ersetzen. Ein Trend, der sich in der Welt der Pumpwerke derzeit generell abzeichnet. Bei Elektromotoren treten nämlich weniger Versagensmomente auf. Das Risiko des Versagens wurde beim Pumpwerk Vier Noorder Koggen durch die Aufrüstung der Dichtungen noch einmal zusätzlich verringert.

 

Wie die Liquidyne-Dichtung die Niederlande sicherer macht

Während der Sanierung des Pumpwerks Vier Noorder Koggen wurden Stopfbüchsendichtungen durch eine niederländische Innovation, die Liquidyne®-Dichtung, ersetzt. Die Liquidyne ist eine wassergeschmierte Pumpenwellendichtung, die ursprünglich für den Baggermarkt entwickelt wurde. Außerdem „verrät“ die Dichtung ihren Zustand jederzeit. Dadurch hat diese Dichtung eine optimale Standzeit. Stillstände infolge von Wartung und plötzlichem Versagen können so vermieden werden.

 

Leo Broers hat sich für die Liquidyne entschieden, nachdem er diese im Pumpwerk Lijnde im Haarlemmermeer in Aktion gesehen hatte. Die Liquidyne hatte hier schon 30.000 Betriebsstunden hinter sich und sah so gut wie neu aus. Das und die Tatsache, dass eine Dichtung im Pumpwerk Vier Noorder Koggen es nur auf 1.200 Betriebsstunden pro Jahr bringt, überzeugte Broers.

 

Zurzeit sorgt die Liquidyne in dem Pumpwerk für Sorgenfreiheit, und zwar dank:

 

  • Optimaler Standzeit,
  • Umweltfreundlichkeit (Wasser- anstatt Fettschmierung),
  • Relativ geringem Energieverbrauch.

 

Dank dieser Sanierung ist Pumpwerk Vier Noorder Koggen jetzt zuverlässig und macht die Lebensumgebung der Anwohner ein ganzes Stück sicherer. Bitte setzen Sie sich mit Eric de Paauw in Verbindung. Oder schauen Sie ganz unverbindlich auf die Liquidyne-Produktseite.

 

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